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La fiebre del loco
  Das Locofieber - La fiebre del loco
Di. 13.12. 18.15 Uhr & Fr. 16.12. 18.15 Uhr
Chile 2001, Regie: Andrés Wood, Buch: René Arcos, Gilberto Villarroel, A. Wood, Kamera: Miguel Joan Littin M., Musik: Miguel Miranda, José Miguel Tobar, mit Emilio Bardi, Luis Dubó, Loreto Moya, Luis Margani, 97 min, OF
Die Geschichte beginnt in der pazifischen Unterwasserwelt und entführt die Zuschauer in ein kleines Fischerdorf im Süden Chiles. Einzig ein zweimal täglich vorbeikommendes Boot und der vom örtlichen Pfarrer betriebene Radiosender verbinden Puerto Gala mit der Außenwelt. Hier wird einmal im Jahr die Schonzeit für eine gewisse Muschelart namens "Loco" (was auf Spanisch auch verrückt heißt) aufgehoben, welcher aphrodisische Wirkung nachgesagt wird, die jedoch vom Aussterben bedroht ist. Nicht nur die Dorfbewohner sind "verrückt" nach den Locos, auch zwielichtige japanische Geschäftsmänner sind an der Jagd auf die Schalentiere beteiligt. Und auch eine Gruppe Prostituierter fühlt sich von den für kurze Zeit gefüllten Geldbeuteln der Dorfbewohner angezogen.
Liebevoll schildert Andrés Wood das ganz verrückte und doch sehr alltäglich menschliche Leben in diesem Dorf am Ende der Welt. "Mir hat die Idee vom Ende der Welt gefallen, davon wie die Globalisierung sich auf das Ende der Welt auswirkt."
weiterführende Links:
Seite des spanischen Koproduzenten (spanisch)

Hommage an Andrés Wood:
Fußballgeschichten
Machuca, mein Freund

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